© dpa
Kiffen alles andere als harmlos

Auch wenn es bei Prominenten immer so lässig klingt: Kiffen ist für Jugendliche nicht ungefährlich. Andreas Bechdolf, Chefarzt für Psychiatrie am Vivantes-Klinikum in Berlin sieht das täglich in seiner Praxis: Seine Patienten mit hohem Cannabis-Konsum "können sich schlechter konzentrieren, haben häufig mit der Stimmung Probleme, sind niedergedrückt. Angststörungen und Depressionen kommen häufiger vor." Sehr junge Kiffer hätten ein bis zu 6-fach erhöhtes Risiko, einmal an einer Psychose zu erkranken. Es besteht die Theorie, dass Hasch den Stoffwechsel im Gehirn durcheinanderbringt.